An der Fahrt nahmen 13 Leistungsnehmende des Aachener Betreuungsbüros in Aachen, 6 Leistungsnehmende aus unserem Büro in Bergheim, sowie insgesamt 7 Betreuende teil.
Im Gegensatz zu den vorherigen Fahrten gab es keine kurzfristigen Absagen, sodass alle Plätze belegt waren.
Im Aachener Kontingent fuhr zusätzlich ein weiterer Betreuer bzw. eine Betreuerin zur 1:1-Betreuung eines Leistungsnehmenden im Rollstuhl mit.
Als Ziel wurde erstmals Domburg in den Niederlanden (Zeeland, Walcheren) ausgewählt, da dieser Teil der Niederlande deutlich schönere, weitläufigere Strände zu bieten hat und mehr „Küstenflair“ verspricht als Cadzand, dessen Strandabschnitt optisch eher an den belgischen Teil der Nordseeküste erinnert.
Die Abfahrt begann pünktlich um 09:15 Uhr. Gegen 12:40 Uhr erreichten wir Ostkapelle, nachdem wir unterwegs einen Zwischenstopp an einem Rastplatz zur Stärkung, zum Verschnaufen und für Toilettengänge eingelegt hatten.
Dabei zeigte sich, dass selbst behindertengerechte Toiletten nicht immer einen reibungslosen Ablauf für Menschen mit Behinderungen ermöglichen: Um die Barriere zu entfernen, musste eine Bedienung gerufen werden, die jedoch nicht sofort Zeit hatte.
In Ostkapelle genossen Leistungsnehmende und Betreuende Pommes, Frikandel oder Kibbeling, bevor es nach Domburg an den Strand ging. Die Dünenlandschaft erwies sich dabei als große Herausforderung für den Leistungsnehmenden im Rollstuhl. Erst mit erheblicher Mühe und dank der Unterstützung von Einheimischen mit einem Fahrzeug konnte eine Lösung gefunden werden und der Leistungsnehmer an den Strand gebracht werden.
Am Strand trafen wir auf die Gruppe aus Bergheim. Das Wetter lud zum Verweilen ein, und für einige durfte ein Sprung ins kühle Wasser nicht fehlen. Eine Gruppe von Leistungsnehmenden besichtigte in Begleitung von Betreuenden Domburg, während andere die Zeit für sich allein nutzten.
Insgesamt erwies sich der Ausflug als absoluter Erfolg. Es gab von Seiten der Leistungsnehmenden viele positive Rückmeldungen, v. a. bzgl. der Veränderung des Ziels von Cadzand, zu Domburg. Im Zuge dessen wurde von vielen Teilnehmenden der Wunsch geäußert, an einer längeren, durch das Aachener Betreuungsbüro organisierten, Ferienfreizeit, z. B. über ein verlängertes Wochenende, teilnehmen zu wollen.
Als Treffpunkt für die Rückfahrt wurde 17:30 Uhr vereinbart – und alle hielten sich daran. Die Abfahrt fand kurz nach 18:00 Uhr statt. Es wurde dafür gesorgt, dass alle Leistungsnehmenden nach diesem anstrengenden Tag sicher nach Hause gebracht wurden. Gegen 23:00 Uhr waren die letzten Teilnehmenden zu Hause angekommen.
Im Anschluss brachten die Betreuenden die Fahrzeuge zurück und traten den Heimweg an.
